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Die vorliegende Sekundäranalyse bietet eine umfangreiche Bestandsaufnahme des Wissens rund um die Nachfrageseite von Wintersport. Dabei werden zuerst die verfügbaren Touristenströme und Wintersportzaheln aufbereitet. Eine analytische Darstellung erlaubt hier, Trends dingfest zu machen und von vermeintlichen Trends zu unterscheiden. Eine Beurteilung der Märkte zeigt auf, in welchen Märkten unausgeschöpftes Potential für Schneetourismus (als Synonym für Wintersport) liegen könnte. Die weitere Analyse zeigt, ob weitere Märkte, die bislang zu wenig bearbeitet worden sind, existieren. Dies basiert auf einer Darstellung der Skifahrer bzw. Wintersportler in unterschiedlichen Ländern, um das Marktvolumen abschätzen zu können. Als Grundlage wurden einerseits internationale und nationale Studien und Publikationen durchforstet, andererseits die verfügbaren Zahlen aus den Branchensystemen WEBMARK und dem einheitlichen Kundenzufriedenheitsinstrument SAMON analysiert. Daraus lassen sich die unterschiedlichsten Segmente erkennen, die dann als mögliche Profilierungsgrundlage für die einzelnen Unternehmen und Skigebiete dienen. Im qualitativen Teil der Untersuchung wird davor noch das Wissen rund um die Beweggründe und Motive für das Ski fahren den Hindernissen und Barrieren gegenüber gestellt. Hieraus lassen sich zentrale Ansatzpunkte erkennen, die mit geeignetem Marketing (nicht nur, aber auch Kommunikation) bearbeitet werden müssen, um langfristig das notwendige Wachstum der Branche zu gewährleisten. Ein eigener Abschnitt widmet sich der Qualität im Wintersport und zeigt auf, welche kritischen Kontaktpunkte in der komplexen Servicekette Wintersport besonders empfindlich sind, da sie das Gesamterlebnis Berg stark beinträchtigen. Abgerundet mit den Schwächen und Stärken der österreichischen Seilbahnen aus Sicht der Kunden ergibt das ein klares Bild über zukünftige Schwerpunkte in der Produktgestaltung. All diese Untersuchungen münden schließlich in Empfehlungen. Dabei wird stark auf die vorhandenen und potentiellen Märkte abgestellt, sowohl hinsichtlich geografischer Ansätze als auch im Sinne von psychografischen (Einstellungen und Bedürfnisse) und verhaltensrelevanten (Skifahrer vs. Nicht-Skifahrer) Merkmalen.
[Grabler, K.; 151 S.; 31.01.2003]